Epidurale Infiltration

Diese Technik wird von den Fachgesellschaften als nicht-operative Therapieform bei Bandscheibenschäden empfohlen. 

 

Unter örtlicher Haut- und Gewebebetäubung wird im Sitzen mit einer speziellen Kanüle im Bereich der Lendenwirbelsäule (lumbale epidurale Infiltration) der Periduralraum, d.h. der Raum aufgesucht, der die Nerven im Rückenmarkskanal umgibt. In diesen Raum wird eine Mischung an Medikamenten injiziert, die eine Schrumpfung der Bandscheibe und eine allgemeine Schmerzreduktion bewirken sollen. Wird Cortison hinzugegeben, wirkt dies nur lokal an der Wirbelsäule. 

 

Diese Injektion kann auch am Steißbein in bequemer Lage im Liegen durchgeführt werden (kaudale epidurale Infiltration).

 

Zunächst kommen die Beschwerden wieder, jedoch in geringerer Stärke. Nach einer Serie von 6-10 Blockaden können die Schmerzen auf längere Dauer deutlich reduziert sein. 

 

Nach der Injektion werden Sie ca. 2 Stunden intensiv überwacht. 

 

 

Bildquelle: www.blackwell.de

 

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