Palliativmedizin allgemein

In Deutschland leiden ca. 220.000 Menschen an Tumorschmerzen. Diese Patienten können in der Mehrzahl erfolgreich schmerztherapeutisch behandelt werden. Die traurige Realität zeigt aber, dass viele Patienten immer noch unterversorgt sind. 

 

Die deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin umschreibt in Anlehnung an die Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Palliativmedizin als kompetente Behandlung unter würdigen Umständen von Patienten mit einer weit fortgeschrittenen Erkrankung, die nicht mehr heilbar ist! Die Verbesserung der Lebensqualität (z.B. die Pflege sozialer Kontakte und die Ausübung lieb gewonnener Gewohnheiten), die Linderung quälender Krankheitssymptome (z.B. von Schmerzen, Atemnot, Übelkeit und Erbrechen, Verstopfung, Inkontinenz, Unruhe, Durst und Schwäche) ist unser zentrales Anliegen. Auch die Kommunikation mit dem schwerkranken oder sterbenden Patienten und seinen Angehörigen stehen hier im Mittelpunkt unserer Bemühungen. 

 

In dieser Hinsicht ist es vorrangig, dem Patienten selbst die Entscheidung zu geben, ob er zu Hause oder in stationären Einrichtungen (Krankenhaus, Hospiz) versorgt werden möchte. Damit Betroffene auch bis zum Lebensende zu Hause qualifiziert betreut sind, kooperieren wir auf Wunsch mit Hausärzten, speziell ausgebildeten Pflegediensten, Sozialarbeitern, Physiotherapeuten, ehrenamtlichen Hospizhelfern und der Nachbarschaftshilfe der christlichen Gemeinden. 

 

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